Totale Überwachung, Konzentrationslager, spurloses Verschwinden, Auslöschung des #Islam. Voller Neid müssen wohl die Vasallenherrscher in der muslimischen Welt auf die Aktivitäten der gottlosen chinesischen Regierung in #Xinjiang schauen. Welcher Herrscher in der muslimischen Welt träumt nicht davon, all dies vor den Augen der Weltöffentlichkeit mit den Muslimen zu tun und dabei keine Auswirkungen befürchten zu müssen. In der Vergangenheit haben die Herrscher in der muslimischen Welt des Öfteren ihre Zuneigung zur chinesischen Regierung und deren gewalttätigen Praktiken an unsere muslimischen Geschwister in Xinjiang offen gezeigt. Hat es vereinzelt einige Stimmen gegeben, die dies kritisierten, so haben die Staatsbesuche oder neuen Verträge mit der chinesischen Regierung ihre wahre Intention offenbart. Doch anscheinend ging all dies den Herrschern in der muslimischen Welt noch nicht weit genug. Es sollte ein neuer Akt unendlicher Loyalität zu den Gräueltaten an die muslimische Minderheit der Uiguren folgen.

Anfang Juli haben 22 #UN-Botschafter die Behandlung der Uiguren durch die chinesische Regierung in einem offiziellen Brief an den Präsidenten des UN-Menschenrechtsrats scharf verurteilt. Darin äußerten sie ihren Unmut zu glaubwürdigen Berichten willkürlicher Verhaftungen, als auch weit verbreiteter Überwachungen und Restriktionen, die speziell auf die Uiguren und andere Minderheiten in Xinjiang abzielen. Für die Muslime beschämend ist, dass sich kein einziger UN-Botschafter eines muslimischen Landes unter den Unterzeichnern befand. Dies allein stellt bereits einen riesigen Verrat an unsere leidgeplagten uigurischen Geschwister dar. Doch dies reichte den muslimischen Regenten nicht… In ihrer Schamlosigkeit und ihrem Eifer – sich gegenseitig im Verrat am Islam und der #Umma zu übertrumpfen – unterzeichneten mehrere UN-Botschafter muslimischer Länder einen Brief, in dem sie die „bemerkenswerten Errungenschaften“ Chinas im Bereich der sogenannten „Menschenrechte“ lobpreisen. So heißt es in dem von insgesamt 37 Staaten unterzeichneten Brief, dass #Terrorismus, #Separatismus und religiöser #Extremismus die Ursache enormen Schadens für alle ethnischen Gruppen in Xinjiang seien.

„Bedroht von den gravierenden Herausforderungen des Terrorismus und Extremismus hat #China eine Reihe von Anti-Terrorismus- und Deradikalisierungsmaßnahmen in Xinjiang unternommen, einschließlich des Aufbauens von Bildungs- und Trainingszentren.“

Ebenfalls betonten die muslimischen Regenten, dass nun Sicherheit und Schutz nach Xinjiang zurückgekehrt sei:

„In den letzten drei Jahren hat es nicht einen einzigen Terrorangriff in Xinjiang gegeben und die Menschen dort verspüren ein stärkeres Gefühl der Zufriedenheit, Erfüllung und Sicherheit.“

„China hat eine Reihe an Diplomaten, internationalen Organisationen und Journalisten nach Xinjiang eingeladen, um ihnen die Ergebnisse der Anti-Terror- und Deradikalisierungsmaßnahmen zu zeigen. Was sie dort gesehen und gehört haben widerspricht komplett dem, was in den westlichen Medien berichtet wird.“

Nein, diese Regenten haben die #Uiguren nicht nur verraten. Sie nehmen aktiv an den Repressalien der chinesischen Regierung teil. Sie sind nicht nur bloße Unterstützer. Diese Schwelle haben sie schon lange überschritten. Sie sind aktive Teilnehmer an den Repressalien. Enden tut der Brief mit einem Apell. Einem Apell an die Welt, sich an den Repressalien an die Uiguren zu beteiligen:

„Wir rufen alle relevanten Staaten dazu auf, von unbewiesenen Vorwürfen gegen China, die auf unbestätigten Informationen basieren, abzusehen, ehe sie Xinjiang besuchen.“

Das Verhalten der muslimischen Regenten hat bei chinesischen Offiziellen natürlich zu erfreulichen Reaktionen geführt. So lobte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, das Verhalten Pakistans und anderer muslimischer Länder, Unterstützung für China auszusprechen. Weiter sagte er, dass sie eine logische und faire Position eingenommen hätten. Nein, von diesen Herrschern können und dürfen wir #Muslime keine Hilfe erwarten. Sie haben das Maß schon lange überschritten. Sie gehören zu den schlimmsten Plagen, welche die islamische Umma je befallen hat. Die islamische Umma muss wissen, dass das Unheil, das sie befallen hat erst dann vorüber sein wird, wenn sie sich diesen Verrätern entledigt hat.

„Diejenigen aber, die die Verpflichtung (die sie) gegen Gott (eingegangen haben) brechen,nachdem sie (in aller Form) abgemacht war, und zerreißen, was nach Gottes Gebot zusammengehalten werden soll, und auf der Erde Unheil anrichten, die haben den Fluch (Gottes) und die schlimme Behausung (der Hölle) zu erwarten.“ (13:25)

Unter den unterzeichnenden muslimischen Regenten befanden sich:
#SaudiArabien, #Syrien, #Pakistan, #Ägypten, #Algerien, #VAE (Vereinigte Arabische Emirate), #Katar, #Nigeria, #Tajikistan, #Bahrain, #Kuwait, #Oman, #Somalia, #Sudan, #Turkmenistan

PS: Die Verurteilung von 22 westlichen Staaten sollte auf keinen Fall zu Euphorie bei uns Muslimen führen. Das Wohl der Muslime war keineswegs Antrieb dieser Handlung, denn diese Staaten sind nicht im Geringsten unschuldig, wenn es darum geht anti-islamische Gesetze einzuführen und anti-muslimische Ressentiments zu schüren. Auch hat keines dieser Staaten irgendwelche Konsequenzen aus der Behandlung Chinas an unsere uigurischen Geschwister gezogen. Nein, mit diesen Handlungen verfolgen sie einzig und allein das Ziel, China als aufstrebende Macht international bloß zu stellen.