Hungerkrise und die Welt schaut unbeeindruckt zu

Nach UNO Angaben sind in Teilen Afrikas und Asiens nahe zu 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Länder wie Äthiopien, Südsudan, Jemen, Nigeria und Somalia seien vor allem betroffen. Die Aktuellen Hungersnöte hängen mit Dürreperioden und regionalen Konflikten zusammen. Komischerweise hätten gerade die Länder in denen eine akute Hungersnot herrscht, eigentlich das Potenzial ihre Bevölkerungen zu versorgen. Zumal es Länder mit vielen gefragten Ressourcen sind und viele geostrategisch gut gelegen sind. Dennoch versagt oft die Politik darin, das Potenzial zu nutzen.

Auch Westen und der Kapitalismus trägt Schuld an den miserablen Zuständen
Was Ressourcenausbeutung und regionale Konflikte betrifft, so trägt auch die kapitalistische Außenpolitik des Westens ihren Beitrag. Gerade in Afrika und in Asien werden Tyrannen bis an die Zähne, von westlichen Waffenproduzenten, bewaffnet. Auch die heimische Wirtschaft wird durch dumping Exporte des Westens zerstört und das oft gerade was Grundnahrungsmittel angeht. Die riesigen Ressourcen kommen hauptsächlich westlichen Unternehmen zu gute, statt der Bevölkerung vor Ort. Und wenn sich dann Menschen aufgrund der vorherrschenden Umstände, gezwungen sehen zu fliehen, sind sie gerade im Westen nicht willkommen. So viel zur sogenannten Entwicklungshilfe.