Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Vereinigten Arabischen Emirate (#VAE) und der zionistische Besatzerstaat „#Israel“ handeln einen Friedensvertrag aus. Dies ließ der amtierende US-Präsident Donald J. Trump stolz über sein inoffizielles Medienportal Twitter verlauten. Als könnte es beiden Ländern mit der Normalisierung ihrer Beziehungen nicht schnell genug gehen, landete am 31.8. 2020 der erste (offizielle) israelische Flieger am #AbuDhabi International Airport. Mit an Board waren Donald Trumps Schwiegersohn und Architekt des sogenannten „Deal of the Century“ JaredKushner sowie einige israelische Offizielle. Gemeinsam wollten sie die letzten Details vor der Unterzeichnung des Friedensvertrages erarbeiten. Ein Friedensvertrag, über den Donald Trump via Twitter sagte:

„Jeder sagte, dies wäre unmöglich gewesen.“

Doch schaut man sich die Politik der VAE über die letzten Jahre genauer an, scheint dieser Deal gar nicht mehr so unmöglich gewesen zu sein, sondern eher absehbar. Kein von Muslimen bewohntes Land hat in der Vergangenheit die westliche Kolonialpolitik in der muslimischen Welt so stark unterstützt wie die VAE. Sie sind entweder an den von den westlichen Ländern geführten Kriegen in der muslimischen Welt beteiligt, hofieren brutale Diktatoren wie den indischen Premierminister Narendra #Modi oder den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, welche einen Genozid an die Muslime führen, oder sie stärken antimuslimische Tendenzen in den westlichen Ländern.

In diesem Artikel möchten wir die wahre islamfeindliche Natur der VAE aufzeigen, welche sich gerne mit ihrem Toleranzminister schmücken und es geschafft haben, einige namhafte Prediger zu kaufen. Hierbei müssen wir jedoch bei der Geschichte anfangen.

Historie

Die Ausbreitung des #Islam an die nordöstliche Spitze der arabischen Halbinsel folgte auf einen Brief, den der Prophet #Mohammed (sas) im Jahre 630 n.Ch. an die Herrscher des Omans sandte. Dies führte dazu, dass eine Gruppe von Führern nach #Medina reiste, zum Islam konvertierte und in der Folge einen erfolgreichen Aufstand gegen die unbeliebten Sassaniden anführte, die damals die Nordküste beherrschten. Im 17. Jahrhundert war der Stamm der Bani Yas die dominierende Kraft im größten Teil des Gebiets, das heute als Abu Dhabi bekannt ist.

Britische Militärexpeditionen zum Schutz des indischen Handels vor Plünderern bei Ras Al-Khaimah führten im Jahr 1809 und im späteren Verlauf auch im Jahr 1819 zu Militärkampagnen gegen die Häfen entlang der Küste des Arabischen Golfs. Im folgenden Jahr unterzeichneten Großbritannien und eine Reihe lokaler Stämme einen Vertrag zur Bekämpfung der Piraterie, woraus sich der Begriff „Trucial States“ entwickelte, der den Status der Küstenemirate definierte. Weitere Verträge wurden 1843 und 1853 unterzeichnet.

Um den imperialistischen Ambitionen Frankreichs und Russlands Einhalt zu gebieten, vereinbarten die Briten und die sogenannten „Trucial States“ 1892 einen Vertrag, ähnlich den Verträgen, welche die Briten mit anderen Königreichen am Persischen Golf schlossen. Die Stämme stimmten zu, kein Gebiet an einen Staat außer an die Briten abzutreten und ohne ihre Zustimmung keine Beziehungen zu anderen ausländischen Regierungen als den Briten einzugehen. Im Gegenzug versprachen die Briten, die sogenannten „Trucial States“ vor jeglicher Aggression zu schützen und ihnen im Falle eines Angriffs zu helfen. Dieser Vertrag wurde von den Führern von Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, RasAlhaimah und UmmAlQuwain unterzeichnet. 1922 sicherte sich die britische Regierung Verpflichtungen der Machthaber, keine Konzessionen mit ausländischen Unternehmen zu unterzeichnen, da die britische Regierung sich nach den Erdölfunden im Iran 1908 und im Irak 1927 des Potenzials für die Erschließung natürlicher Ressourcen bewusst waren.

Als Großbritannien 1971 seine militärische Präsenz reduzierte, versuchte der Herrscher Abu Dhabis, Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, die Briten zum Verbleiben und zur Einhaltung der Schutzverträge zu zwingen, indem er anbot, die vollen Kosten für den Verbleib der britischen Streitkräfte in den Emiraten zu übernehmen. Als der Vertrag zwischen Großbritannien und den Scheichtümern am 1. Dezember 1971 auslief, beschlossen die Machthaber Abu Dhabis und Dubais unabhängig voneinander eine Union zwischen ihren beiden Emiraten zu bilden, eine eigene säkulare Verfassung auszuarbeiten und dann die Machthaber der anderen fünf Emirate zum Beitritt zu bewegen. Vier weitere Emirate erklärten sich bereit, der Vereinigten Arabischen Emirate beizutreten. Bahrain und Katar lehnten der Einladungen zum Beitritt zur Union ab.

Nach 1971 wurden die VAE zu einer Föderation von sieben Emiraten. Die konstituierenden Emirate sind Abu Dhabi (was als Hauptstadt dient), #Adschman, Dubai, #Fudschaira, Ras al-Khaimah, Schardscha und Umm al-Quwain. Jedes Emirat wird von einem absoluten Monarchen regiert. Einer der Monarchen wird zum Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate gewählt.

1. Die Nähe der VAE zum Schlächter der Muslime in Indien Narendra Modi

Mehrfach haben die VAE versucht, die anti-muslimischen Progrome in Indien reinzuwaschen. Als im Februar 2020 bis zu 50 Muslime bei gewalttätigen Übergriffen extremistischer Hinduisten ums Leben gekommen sind, veröffentlichte die führende Zeitung der VAE #GulfNews einen langen Artikel mit dem provokativen Titel: „Hört auf, Modi für die Ausschreitungen in Delhi und alles Böse in Indien verantwortlich zu machen“

„Wenn mehr als 50 Menschen bei kommunalen Unruhen in der Hauptstadt der zweit-bevölkerungsreichsten Nation der Erde ums Leben kommen, dann ist es offensichtlich ein Gewissensappell an alle rechtschaffenen Menschen, dies nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern das Feld für gemeinschaftliche Harmonie und Frieden zu räumen und zu fordern, dass die Übeltäter auf beiden Seiten der religiösen Gruppen mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden. Wenn man jedoch auch nur für eine Sekunde glaubt, dass der indische Premierminister Narendra Modi für dieses Blutvergießen verantwortlich ist, dann denken Sie noch einmal darüber nach“

, heißt es im einleitenden Absatz des Artikels. Dies, obwohl die Rolle der extremen BJP an der Lynchung der Muslime zweifelsfrei bewiesen werden kann. Mehrfach haben führende Politiker der BJP – darunter Modi – die Muslime im Voraus als Verräter betitelt. Mitglieder von Modis Kabinett, darunter Einheitsminister Anarug Thakur, haben öffentlich zur Hinrichtung der Muslime aufgerufen.

Am 24. Februar (dem Tag des ersten offiziellen Besuchs von Donald Trump in Neu Delhi) taten regierungsfreundliche Schlägertrupps genau das und griffen Muslime und ihre Häuser, Geschäfte und Moscheen in der ganzen Stadt an. Dabei skandierten sie hinduistische Parolen wie „Jai Shri Ram“ (Sieg für Lord Rama) und „Hinduon ka Hindustan“ (Indien für Hindus).

Am Ende wurden mehr als 50 Muslime getötet. Einige wurden bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Überlebenden werden den Rest ihres Lebens damit verbringen, schwere physische, psychische und sexuelle Traumata zu verarbeiten. Zahlreiche Videobeweise zeigen, dass Polizeibeamten enthusiastische Teilnehmer der Gewalt waren und sogar radikalisierte Hindus zu ihren muslimischen Zielen eskortierten.

Mittlerweile sind die VAE nicht nur zum größten Partner Indiens am Arabischen Golf geworden (mit indischen Investitionen in den VAE von über 55 Milliarden Dollar). Der emiratische Staat ist sogar so weit gegangen, Indiens Regierung für ihre unterdrückerischen Maßnahmen in #Kaschmir zu loben. So hat der emiratische Botschafter in Indien, Ahmed al-Banna, die realitätsfremde Propaganda Neu-Delhis geteilt, indem er behauptet, die Aberkennung des halbautonomen Status Kaschmirs würde „die soziale Gerechtigkeit und Sicherheit verbessern […] und Stabilität und Frieden fördern“.

Kaum zwei Wochen nachdem das indische Militär Kaschmir unter Quarantäne gestellt hatte, verlieh der emiratische Kronprinz, Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, dem indischen Premierminister Modi am 24. August 2019 die höchste zivile Auszeichnung der VAE; den Zayed-Orden. Schon diese Geste zeigt, welche Bedeutung die absolute Monarchie ihre Partnerschaft zu Indien beimisst, allen Verbrechen gegen die Muslime zum Trotz. Diese nähe der VAE zu Modi erklärt, warum die staatliche Gulf News eine so hartnäckig aufsässige und skrupellose Verteidigung des indischen Premierministers veröffentlichte.

Vielleicht hängt es aber auch mit Indiens zweifelhafter Rolle bei der Entführung und Auslieferung von Prinzessin Latifa bint Muhammad al-Maktoum zusammen, der Tochter des Emirs von Dubai Sheikh Mohammed bin Rashid al-Maktoum.

Latifa al-Maktoum wurde 2018 von indischen Kommandos vor der Küste Goas von einer Yacht gewaltsam entführt und in die #VAE zurückgeschickt, um sich ihrem misshandelnden Vater zu stellen. Einem Mann, der von einem britischen Gericht der Inhaftierung seiner Frauen und der Misshandlung seiner Töchter für schuldig befunden wurde.

Jyoti Malhotra – Kolumnist der indischen Zeitung ThePrint – kommentiert das Verhältnis der VAE zu Modi wie folgt:

„Man muss die Hinweise nur zusammenfügen, die zwischen Indien und den VAE liegen. Vor zwei Jahren schickt Indien Prinzessin Sheikha Latifa aus Dubai in die VAE zurück und die VAE stellen sich bei allem auf die Seite Delhis, vom Öl bis Kaschmir.“

2. Wie die VAE der chinesischen Regierung bei der Unterdrückung der muslimischen Uiguren unterstützen

Am 10. Juni 2019 trugen mehr als 20 Länder einen gemeinsam unterzeichneten Brief an den Hohen Beauftragten der #UN für Menschenrechte heran, indem sie Chinas brutale Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren verurteilten und die Schließung der Konzentrationslager forderten.

Die Reaktion der VAE sollte nicht lange auf sich warten. Als würde die Anzahl ein Unrecht zu Recht wandeln, schlossen sich den VAE 36 weitere Staaten an, die ihrerseits einen gemeinsam unterzeichneten Brief an den #UNHCHR herantrugen, indem sie Chinas menschenverachtende Behandlung der Uiguren und weiterer Minderheiten in #Xinjiang verteidigten. Wörtlich hieß es in dem Brief:

„Wir würdigen Chinas bemerkenswerte Errungenschaften auf dem Gebiet der #Menschenrechte. Wir nehmen zur Kenntnis, dass Terrorismus, Separatismus und religiöser Extremismus den Menschen aller ethnischen Gruppen in Xinjiang enormen Schaden zugefügt haben. Nun ist Sicherheit und Schutz in Xinjiang zurückgekehrt.“

Der Brief wurde von weiteren zwielichtigen Staaten, wie etwa #Myanmar oder #SaudiArabien unterzeichnet.

Dieser schamlose Brief veranlasste den chinesischen Präsidenten Xi Jinping, dem Kronprinzen der VAE, Mohammed bin Zayed (#MBZ), während seines Besuches in #Peking am 22. Juli 2019 für seine „wertvolle Unterstützung“ in Bezug auf Xinjiang persönlich zu danken. Weiter forderten beide Länder, die Zusammenarbeit bei der „Terrorismusbekämpfung“ zu verstärken.

Im Gegenzug sagte MBZ, dass die VAE „die Bemühungen Chinas, die Rechte und Interessen ethnischer Minderheiten zu schützen, sehr zu schätzen wissen“, so der staatliche Fernsehsender Chinas CCTV.

Weiter sagte er, die VAE seien bereit,

„gemeinsam mit China gegen terroristische extremistische Kräfte“

vorzugehen, darunter die Islamische Bewegung Ostturkestan.

Ein Grund, weswegen die VAE über den Versuch der chinesischen Regierung, den Islam auszulöschen, barmherzig wegsehen, sind die tiefen wirtschaftlichen Beziehungen, die beide Staaten miteinander besitzen.

Während des Besuches sprachen Xi und MBZ ausführlich über Chinas „Belt and Road Initiative (BRI)“, ein wirtschaftliches Mammutprojekt in Höhe von einer Billion Dollar, welches See-, Schienen- und Straßenprojekte in Asien, Afrika und Europa umfasst.

Laut CCTV sagte Xi, dass beide Länder ihr Wirtschaftsvolumen auf 200 Milliarden Dollar bis 2030 erhöhen sollten. Nach Angaben des chinesischen Handelsministeriums erreichte der bilaterale Handel zwischen beiden Ländern im Jahr 2018 einen Wert von 45,9 Milliarden US-Dollar.

Doch dies ging den VAE wohl noch nicht weit genug. Um China zweifelsfrei zu beweisen, dass ihnen das Schicksal der Muslime einen Dreck schert, haben sie angefangen, Uiguren in den VAE nach China zu deportieren. Wohlwissend, dass sie dort in #Konzentrationslager gesteckt werden. Einer, der dies am eigenen Leib erfahren musste, ist Abudujilili Supi.

Supi, ein ehemaliger Islamwissenschaftsstudent an der al-Azhar-Universität in #Kairo, floh 2012 aus China nach Ägypten, um den Islam ohne Angst vor den chinesischen Behörden zu praktizieren. 2017 reiste er in die Vereinigten Arabischen Emirate, um Englisch zu lernen. Nach Abschluss seines Englischkurses veranlasste Supis eindrucksvolle Stimme die Religionsbehörden der VAE im März dazu, ihn als Muezzin zu beschäftigen und ihm eine bis 2021 gültige Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen.

In den letzten Monaten hat er in mehreren Moscheen in Dubai gearbeitet und hatte nach Angaben von Familienmitgliedern nie Probleme mit dem Gesetz. Trotz seiner Arbeitserlaubnis und seines gültigen Aufenthalts wurde Supi jedoch plötzlich von Männern festgenommen, die von seiner Frau als emiratische Polizisten in Zivil beschrieben wurden:

„Vier Männer, die wie Emiratis aussahen, nahmen Abuduljilili nach dem Nachmittagsgebet in der #Moschee fest und setzten ihn ohne Fragen in ein Auto“

, sagte Shamsuddin, die ebenfalls Uigurin ist, gegenüber #MiddleEastEye.

„Als ich fragte, was los sei, sagte mir einer der Männer, die meinen Mann mitgenommen hatten, dass alles in Ordnung sei. Seitdem versuche ich meinen Ehemann zu erreichen. Doch sein Telefon ist seit jeher ausgeschaltet.“

Seit seiner Entführung hat Supi nur ein einziges Mal mit seiner Ehefrau Kontakt aufnehmen können und ihr dabei gesagt, dass er sich an einem unbekannten Ort befinde und um sein Leben fürchte. Er sagte seiner Ehefrau auch, sie solle in die #Türkei fliehen, bevor die Emiratis sie nach China ausweisen. Seither ist es seiner Frau nicht mehr möglich, mit ihrem Mann Kontakt aufzunehmen.

Der Bruder von Supi, der nicht namentlich genannt werden wollte, hat sich ebenfalls besorgt geäußert und gesagt, dass er um das Leben seines Bruders fürchte.

„Wenn die VAE meinen Bruder nach China zurückschicken, schicken sie ihn zurück in den Tod.“

, äußerte er gegenüber dem „Middle East Eye“ von seinem Haus in der Türkei aus. Uigurische Aktivisten in der Türkei, #Deutschland und #Schweden haben dem Blatt ferner mitgeteilt, dass mindestens 17 Uiguren aus ihrer Gemeinde in den VAE nach China deportiert wurden.

3. Wie die VAE islamophobe Tendenzen und Übergriffe auf Muslime in Europa fördern

Im Jahr 2017 warnte der Außenminister der VAE, Scheich Abdullah bin Zayed, auf einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Riad vor der islamistischen Gefahr in Europa:

„Es wird der Tag kommen, an dem wir weitaus mehr radikale Extremisten und Terroristen aus Europa kommen sehen werden, weil sie keine Entscheidungen treffen können, weil sie versuchen, politisch korrekt zu sein, oder weil sie davon ausgehen, dass sie den Nahen Osten und den Islam kennen und dass sie die anderen weit besser kennen als wir. Es tut mir leid, aber das ist reine Ignoranz.“

Die Botschaft war klar: Die europäischen Staats- und Regierungschefs stünden einer zukünftigen Steigung des islamischen Extremismus gegenüber, wenn sie weiterhin radikale Extremisten und Terroristen im Namen der Menschenrechte, der #Meinungsfreiheit und der #Demokratie tolerieren würden.

Regime wie die VAE geben Millionen von Dollar für Think-Tanks, akademische Einrichtungen und Lobbying-Firmen aus, um das Denken in den westlichen Hauptstädten über Dissidenten, die sich gegen ihre Herrschaft stellen und von denen viele meist religiös sind, zu prägen. Sie wecken die Sympathie des Westens, indem sie behaupten, auch unter den Niederträchtigkeiten der radikalen Dschihadis zu leiden und bieten daraufhin an, gemeinsam an der Eindämmung der ideologischen Wurzeln der islamistischen Bedrohung zu arbeiten.

„Unsere Schwelle ist ziemlich niedrig, wenn wir über Extremismus sprechen“, sagte der emiratische Außenminister gegenüber FoxNews einen Monat nach der Podiumsdiskussion 2017 in Riad. „Wir können keine Aufhetzung oder Finanzierung akzeptieren. Für viele Länder lautet die Definition von Terror, dass man eine Waffe tragen oder Menschen terrorisieren muss. Für uns geht das weit darüber hinaus.“

4. Die Kriegsverbrechen der VAE im Jemen

Am 28. August 2018 veröffentlichten Strafermittler der UN einen Bericht. Dieser beschuldigte der von Saudi-Arabien und den VAE angeführten militärischen Koalition schwerwiegender Kriegsverbrechen im Jemen. So soll die Koalition tausende von Jemeniten getötet, Inhaftierte massivst gefoltert und Zivilisten vergewaltigt haben.

Der Bericht hob vor allem die saudi-arabischen und emiratischen Luftangriffe hervor, die mit gezielten Bombardierungen von Wohngebieten, Märkten, Beerdigungen, Hochzeiten, Gefängnissen, und medizinischen Einrichtungen die meisten zivilen Opfer verursacht haben. Die Konfliktparteien geben kaum Anzeichen dafür, die Zahl der zivilen Opfer zu minimieren“, sagte Kamel Jendoubi – Vorsitzender des Expertengremiums, welches den Bericht erstellt hat.

Der Bericht kommt zu der Schätzung, dass es in weniger als drei Jahren 18.000 Luftschläge gegeben habe. Sie sind eine der Hauptursachen für den katastrophalen wirtschaftlichen und humanitären Notstand Jemens.

Bei sechzig Koalitionsangriffen auf Wohngebiete, die von den Experten überprüft wurden, sind mehr als 500 Zivilisten (darunter 233 Kinder) getötet worden. Ein Angriff auf eine Beerdigungshalle in der Hauptstadt Sanaa im Oktober 2016 tötete dem Bericht zufolge mindestens 137 Zivilisten. Die Experten sagen, dass die Koalition die Intensität der Luftangriffe auch dann aufrechterhalten habe, nachdem bekannt geworden war, dass hauptsächlich Zivilisten unter den schrecklichen Folgen zu leiden hatten

Zudem sei die Zivilbevölkerung durch die willkürlichen Beschränkungen der Koalition für den Schiffs- und Flugverkehr noch weiter geschädigt worden. Das Verbot zum Anlegen von Schiffen – angeblich um illegale Waffenlieferungen zu verhindern – hat zum Stopp von Treibstoff und Lebensmittellieferungen geführt. Diese sind jedoch zur Bekämpfung des Hungers essentiell.

„Kein möglicher militärischer Vorteil könnte solch ein anhaltendes und extremes Leiden von Millionen von Menschen rechtfertigen“

, sagten sie.

Des Weiteren enthält der Bericht detaillierte Nachweise über Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch durch stellvertretende Einheiten, die unter der Kontrolle der Vereinigten Arabischen Emirate stehen und deren Handlungen sich nicht nur gegen Gefangene, sondern auch gegen Flüchtlinge, Migranten und Kinder richteten.

Fazit

Wie man anhand der zahlreichen Beispiele entnehmen kann, gehören die VAE zu einem der größten Unrechtsstaaten weltweit. Es gibt fast keinen Konflikt auf muslimischem Boden, in denen die VAE nicht involviert sind. Auch die Aufstellung eines Toleranzministers oder die Unterstützung durch mehrere sogenannter „Gelehrter“ wie etwa Abdallah bin Bayyah oder HamzaYusuf (die auf der Gehaltsliste der VAE stehen) können an dieser Tatsache nichts ändern.

Der Frieden mit dem zionistischen Besatzerstaat hat ihr wahres Gesicht nur all jenen entblößt, welche die Wahrheit noch nicht kannten. Kein aufrichtiger Muslim kann diesen Schritt tolerieren. Niemals werden wir Muslime die Verbrechen der Besatzer und die Besatzung unserer heiligen Al-Aqsa Moschee tolerieren. Niemals werden wir uns diesen irregeleiteten Herrschern ergeben. Niemals werden wir aufhören, für die Beseitigung dieser Unrechtsstaaten zu arbeiten. Niemals werden wir aufhören, für eine wirkliche islamische Führung und der Befreiung von Palästina zu arbeiten.

Es wird von Abu Hureirah überliefert, dass der Prophet (sas) sprach:

„Es werden Jahre des Verrats über die Menschen zukommen, in denen der Lügner als ehrlich und der Ehrliche als Lügner angesehen wird. Der Verräter wird als treu und der Treue als Verräter angesehen werden. Und die Ruwaibidah werden die Angelegenheiten entscheiden. Es hieß: ‚Wer sind die Ruwaibidah?‘ Er sagte: ‚Abscheuliche und niedere Männer, die die Angelegenheiten der Menschen kontrollieren‘.“

[Sunan Ibn Majah 4036]